Aufführung „Sommer 14 – Ein Totentanz“ im Theater am Schiffbauerdamm
Premiere: 01.August 2014

„Der Krieg ist nicht ausgebrochen, wie immer geschrieben wird, er ist gemacht worden mit der Vehemenz, mit der er gewollt wurde. Ein Tier kann ausbrechen, ein Krieg muss e n t w i c k e l t werden. Das setzt ein ziemlich kompliziertes Zusammenspiel vieler voraus, deren Intelligenz immerhin ausreichen muß, für die Nachwelt den Anschein zu erwecken, der Feind sei der Schuldige.“
Rolf Hochhuth, Sommer 14
Das Jahr 1914 markiert den Ausbruch des ersten Weltkriegs.
Auch nach 100 Jahren wirken die Vorgeschichten beklemmend aktuell …
Hochhuth endlich zurück im BE!
Am 1. August 2014 inszeniert Torsten Münchow Hochhuths Drama „Sommer 14 – Ein Totentanz“ im Theater am Schiffbauerdamm.
Am 18. Dezember 1990 im Burgtheater Wien uraufgeführt, löste das Zeitstück, das sich mit der Vorgeschichte des ersten Weltkriegs beschäftigt, große Kontroversen aus.
In kleinen dokumentarischen Episoden erzählt Rolf Hochhuth von den Auslösern und der Vorbereitung des ersten Weltkriegs. In dem Reigen historischer Szenen treffen sich Wilhelm II, Edward VII, Churchill (und seine Mutter), korrupte Chefredakteure, großmannssüchtige Diplomaten, Waffengeschäftler und schöne Frauen.
| Regie: | Torsten Münchow |
| Bühne & Kostüme: | Andreas R. Bartsch |
| Musik: | Tom Leonhardt & Wiltrud Weber |
| Darsteller: | Mathieu Carrière I Diana Körner I Reiner Schöne Caroline Beil I Rüdiger Joswig I Hans Piesbergen Christian Mey I Kathrin Höhne I Vitesha Benda Jens Schleicher I Barbara Frey I Thomas Giebel Vera Tavares I Maike Knirsch I Timothy Stachelhaus I Ottfried Fischer als Kaiser Franz Joseph I. I Udo Walz |
| Premiere: | 01.August 2014, 19:30 Uhr |
| Weitere Vorstellungen: | 02.08. l 03.08 l 07.08. I 08.08. I 09.08. jeweils 19:30 Uhr |
BE Theater am Schiffbauerdamm l Bertolt-Brecht-Platz 1 l 10117 Berlin
Eine Produktion der Ilse Holzapfel Stiftung
Kartentelefon: 0170-7334629 & üblicher Vorverkauf
Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Preise: 20,- Euro, 15,- Euro, 10,- Euro, ermässigt 10,- Euro
„Bekanntlich beschäftigt der Mensch sich am intimsten mit dem Tod während der Hochzeiten seines Trieblebens;
später verdrängt er die Gedanken an ihn, mit zunehmendem Alter völlig.“
Rolf Hochhuth, Tod eines Jägers

Am 8. März hat die Inszenierung „Tod eines Jägers“ nach dem gleichnamigen Monodram von Rolf Hochhuth Premiere in der Akademie der Künste.
„Tod eines Jägers“ wurde 1977 zu den Salzburger Festspielen uraufgeführt.
Die Inszenierung von Ernst Häussermann, mit Bernhard Wicki und Curd Jürgens in den Hauptrollen, sorgte damals für großes Aufsehen.
Das Monolog-Drama von Rolf Hochhuth beschäftigt sich mit den letzten zwei Stunden Ernest Hemingways, bevor der Literatur-Nobelpreisträger seinem berühmten Leben zwischen Wort und Tat mit der Jagdflinte ein Ende setzte.
Hochhuth feiert am 1. April diesen Jahres Geburtstag, seinen 83.
Regie: Lutz Blochberger
Darsteller: Christoph Gareisen / Ludwig Blochberger / Lutz Blochberger
Bühne / Kostüme: Léonie Droste
Premiere: 08.März 2014, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 09. 03. / 10.03. / 11.03. 2014, jeweils 20:00 Uhr
Generalprobe: 07. März 2014, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Juli 2014 im Berliner Ensemble
In der Akademie der Künste - Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Anfahrt: U-Bahn Hansaplatz | S-Bahn Bellevue | Bus 106
Kartenvorverkauf (13–18 Uhr) Tel: 01520/7363279
Preise: 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro
Gern reservieren wir Ihnen eine Karte für die Premiere / Generalprobe.

Hochhuth: Inselkomödie - Theater am Schiffbauerdamm
Ein Musical von Florian Fries mit Johannes Heesters, Caroline Beil, Isabel Dörfler, Kostas Papanastasiou u.v.a..
Uraufführung 30. Juli 2010, 20 Uhr
sowie: 31.07. / 01.08. / 05.08. / 06.08. / 07.08. / 08.08.
Kartentelefon: 030-28408-221
Kassenöffnungszeiten: täglich von 12 - 18 Uhr sowie 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Ticketpreise: € 30 / € 20 / € 10 sowie alle üblichen Ermäßigungen
Plakat (9 MB)
Plakat mit Darstellern (2,22 MB)
Neuerscheinung:
Ilse Nagelschmidt/Sven Neufert/Gert Ueding (Hrsg.)
Rolf Hochhuth: Theater als politische Anstalt
Tagungsband mit einer Personalbibliographie,
468 Seiten, Format 24 x 16 cm,
m. Abb., Broschur, Weimar 2010
ISBN 978-3-936177-78-7
Dr. A. J. Denkena Verlag Weimar
Preis: 39,90 Euro. Subskriptionspreis bis 21. Dezember 2009: 29,90 Euro
Mit Beiträgen von:
Rolf Hochhuth, Ilse Nagelschmidt, Gert Ueding, Sven Neufert, Ettore Ghibellino, Karl-Joseph Hummel, Martin Borowski, Reinhard Schramm, Mirko Krüger, Peter Langemeyer, Bernd Hamacher, Christina Schlitzberger, Andreas Quermann, Hubert Speidel, Nikolas Immer, Sotera Fornaro, Axel Schalk, Sewan Latchinian, Oliver Munk, Wolfgang Kissel.
Im Anhang:
Die umfassende Rolf Hochhuth-Personalbibliographie,
140 Seiten einschließlich Zeitungsartikel von und über Rolf Hochhuth.
Leseproben unter: http://www.annaamalia-goethe.de/rolf-hochhuth/tagungsband.html
Bestellen Sie Rezensionsexemplare: Antworten Sie direkt auf diese E-Mail und geben Sie im Betreff Rezensionsexemplar an.
Subskriptionspreis (25%) bis zum 21. Dezember: http://www.annaamalia-goethe.de/rolf-hochhuth/tagungsband.html
Der Tagungsband ist aufgrund der beigefügten Personalbibliographie besonders für wissenschaftliche Bibliotheken geeignet.
Neue Inszenierung in der URANIA
Premiere: Sonntag, den 23. August 2009 um 18 Uhr
'Sommer 14'
Ein Totentanz
von Rolf Hochhuth

Weitere Termine:
24 bis 26. August um 20 Uhr
Neue Inszenierung im Theater Brandenburg
Premiere: 20. März 2009 19.30 Uhr
WESSIS IN WEIMAR
Szenen aus einem besetzten Land
von Rolf Hochhuth

Veranstaltungsort: Großes Haus
Weitere Termine:
Sa 21.03.2009 18.00 Uhr
Di 24.03.2009 10.00 Uhr
Do 02.04.2009 19.30 Uhr
Fr 03.04.2009 19.30 Uhr
Do 07.05.2009 19.30 Uhr
Fr 08.05.2009 19.30 Uhr
Sa 09.05.2009 18.00 Uhr
Weitere Informationen...
Neuerscheinung Nov. 2008. Ausschließlich neue Gedichte

"Gedichte, die oft wie Blitzableiter für einen tagesaktuellen Zorn oder eine vorübergehende Stimmung wirken. Situationsgedichte... sind für die Stunde und die Ewigkeit zugleich geschrieben."
Evelyn Finger, DIE ZEIT
"Die zwei Lieblingsthemen, die zwei Obsessionen Hochhuths: die Historie und die Frauen... Moderne Lyrik ist ja eher klinisch-cool, da mochte sich für Hochhuth ein altes Feld auftun."
Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Klassik!"
Joachim Kaiser, Süddeutsche Zeitung
"Die Liebe entlockt diesem Geschichtspessimisten, diesem geradlinigen Kritker unserer Kultur die beredtsten Glücks- und Friedensapelle, die die deutsche Gegenwartsdichtung kennt."
Gert Ueding, Berliner Literaturkritik
"Hochhuth ist ein Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend... ein pessimistischer Aufklärer; wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder "shareholder"-besessene Bank-Bosse, die Tausende auf die Straße werfen."
Fritz J. Raddatz, Die Weltwoche.
